Dialogorientierte Fortbildung

Fortbildung ist nicht gleich Fortbildung. Das ist mir in letzter Zeit immer wieder aufgefallen.
Egal, mit wem ich im Austausch war, Kollegen, Bildungshäuser, Teilnehmer aus Fortbildungen, Vorträgen oder Workshops: Jeder hat seine/ihre Vorstellung davon, was eine Fortbildung ist und was er oder sie von einer solchen erwartet.

Für mich ist dies nun der Punkt, an dem ich gerne meine Grundhaltung, die ich in meinen Fortbildungen lebe, niederschreibe und für alle Interessierten sichtbar mache.

Wie schon der Titel verraten hat, sind meine Fortbildungen nicht nur Fortbildungen mit einem ausgeschriebenen Thema, sondern auch Anregungen in den Dialog zu kommen. Jeder Teilnehmer/ jede Teilnehmerin meiner Fortbildungen ist ein wichtiger Teil der Veranstaltung. Es geht darum, in den Austausch zu kommen, im Dialog zu sein und genau an den Erfahrungen anzusetzen, sie zu teilen, zu reflektieren und weiterzuentwickeln, die die Teilnehmenden mitbringen.

Ich sehe meine Aufgabe darin, das ausgeschriebene Thema gewissenhaft vorzubereiten:

  • Wissenschaftliche und theoretische Grundlagen,
  • praktische Anregungen und Impulse zur Umsetzung in die Praxis zu geben und
  • den roten Faden des Veranstaltungstages im Auge zu behalten.

Was dann im gemeinsamen ko-konstruktiven Austausch aus diesem Tag wird, ist etwas Einzigartiges und Besonderes, das nur durch die anwesenden Teilnehmenden zu dem wird, was es ist. So entscheiden wir gemeinsam, welcher Punkt besonders vertieft oder nur angerissen wird. Fortbildungen mit gleichem Thema werden so nie genau gleich ablaufen.

Für mich bedeutet das, flexibel zu bleiben, im laufenden Geschehen auch einmal die Methoden zu ändern. Das ist sehr spannend und bereichernd, erfordert aber auch ein sehr achtsames Vorgehen.

Und ein ganz wichtiger Part: Es braucht mündige Teilnehmer, die offen und interessiert sind an einem echten Austausch und Dialog, die sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit und Vorerfahrung einbringen und neue Wege gehen wollen.

An dieser Stelle ein großes und herzliches Dankeschön an all die Teilnehmenden , die sich bislang schon auf diese Art der Fortbildung eingelassen haben.
Ich freue mich schon auf die nächsten Veranstaltungen mit Ihnen.

Herzliche Grüße
Kerstin Müller

Vortrag „Achtsame Pädagogik von Anfang an“ in Linz/OÖ

Alltag ist Routine – manchmal zumindest.
Routine hat viele Vorteile: Man weiß, was zu tun ist und kommt schneller voran mit den Aufgaben und Arbeitspaketen. Den Alltag mit seinen Vorzügen genießen und dabei im Kontakt mit den Menschen zu sein, die einem dabei begegnen, ist eine große Kunst.

In meinem heutigen Vortrag ging es unter anderem darum:

  • Der Zusammenhang von Stress, geteilter Aufmerksamkeit und Achtsamkeit zu erkennen
  • Die verschiedenen Elemente, aus der sich eine achtsame Pädagogik zusammen setzt
  • Und ganz wichtig: Als Fachkraft mit sich selbst achtsam umgehen – Ressourcen schonend, mit Vorbildwirkung für Kinder, Kollegen und Eltern

Wer kurz in meinen Vortag vom Fachtag der Familienzentren der OÖ Kinderfreunde hineinschauen möchte, ist hier herzlich eingeladen.

Ich bedanke mich an dieser Stelle für den spannenden Tag mit Ihnen, den vielen Begegnungen und freue mich auf viele weitere Gelegenheiten zum Austausch über eine achtsame Pädagogik, die den Fokus auf die Interaktionsqualität legt.

Es grüßt Sie, wie immer, herzlichst
Ihre Kerstin Müller

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