Wie ich zu meinem Logo kam

Die Allium als Symbol - Wie ich zu meinem Logo kam

Es war in der Vorgründungszeit, da bekam ich einen wunderschönen Blumenstrauß mit Gartenblumen geschenkt. Bei den Blumen steckte auch der Fruchtstand einer Allium. Solange die Blumen blühten, war die Allium recht unscheinbar. Die Allium hatte den Weg in den Blumenstrauß auch nur gefunden, weil er beim Pflücken der anderen Blumen abgeknickt war und dann doch zu schade war, um ihn wegzuwerfen. Als die Blumen verblüht waren, war der Fruchtstand der Allium jedoch immer noch wunderschön. Ich entsorgte die Blumen, die Allium jedoch blieb in einer kleinen Vase stehen.

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Zu dieser Zeit war ich gerade auf der Suche nach einem geeigneten Symbol, das mein Unternehmen am besten repräsentiert. Eine Freundin brachte mich auf die Idee, doch einfach ein Logo aus dem Fruchtstand der Allium zu kreieren. Was das für eine geniale Idee war, merkte ich schnell.


Die Allium ist in jedem Stadium ihres Lebens wunderschön. Sie besteht aus vielen kleinen einzelnen Teilen, die nur im Zusammenspiel das repräsentieren, was sie sind. Dabei ist jede einzelne Blüte, jedes Einzelteil des Fruchtstandes einzigartig. Alles darf sein, es verändert sich beständig und es liegt so viel Potential in den Samen, aus denen eine schöne neue Pflanze entstehen kann.


Mittlerweile ist der Fruchtstand gereift, die Samenkapseln sind fast alle aufgesprungen und kleine schwarze Samen kamen zum Vorschein. Einige Samenkörnchen habe ich schon weitergegeben, so dass sich aus dem Potenzial des Samens etwas schönes Neues entwickeln kann. Der Fruchtstand jedoch steht noch immer bei mir in der kleinen Vase und ich erfreue mich an seinem Anblick.


Als ich in Urlaub war, fand ich eine Postkarte mit folgendem Spruch: „In der Sprache der Blumen bringt Allium Glück und Geborgenheit.“ Spätestens jetzt war mir klar: Ich hatte mein Logo gefunden. Die Allium als Symbol und dazu der Leitspruch „Stärken stärken – Potenziale entfalten“ stehen dafür, wie ich meine Fort- und Weiterbildungen gestalte.

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Alles darf sein. Jeder Teilnehmer bringt seine eigenen Erfahrungen, Geschichten, seine Fragen und Anregungen mit ein. Die Interaktion und das Zusammenspiel der TeilnehmerInnen machen die Fortbildungen lebendig.


Die Theorie wird mit dem Alltag verknüpft. Jede Erkenntnis ist ein Samen, der – hinausgetragen in den pädagogischen Alltag – das Leben der TeilnehmerInnen bereichert. Somit wird gewürdigt, was war, was ist und was sein wird. Das Fachwissen kommt dabei nicht zu kurz, aber es geht vorrangig um die Menschen, die gemeinsam neue Erfahrungen sammeln, ihr Wissen erweitern und so nicht nur ihre pädagogische Qualität erhöhen, sondern auch ihre Lebensqualität.

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