Zeit für Achtsamkeit

von kerstin.mueller
Zugriffe: 692

Eine verrückte Zeit, in der nichts mehr ist, wie es war. Wir alle machen Alltägliches anders und müssen gewohnte Bahnen verlassen.

An dieser Stelle möchte ich Sie zur Achtsamkeit einladen. Wenn es schon notwendig ist, Gewohntes zu ändern, andere Abläufe ins eigene Leben zu intergrien, so kann dies bewusst und achtsam getan werden.

Wie in dem Bild zu sehen ist, wächst aus jedem Samen etwas. Jede*r von uns hat es jedoch in der Hand, welche Knospen, Blüten und Früchte unsere Entscheidungen und Gedanken tragen und wie tief sie in der Erde verwurzelt sind.

Die aktuellen Entwicklungen führen dazu, dass wir alle mehr Zeit Zuhause verbringen.

Wie fühlt sich diese Zeit für Sie an? Ist es ein Geschenk, dass Sie so viel Zeit Zuhause sind? Oder fühlt es sich eng und eingesperrt an?

Für jede*n Einzelne*n stellt sich die Frage: Wie umgehen damit?

Ich habe für mich festgestellt, je mehr ich mich mit mir und meinen Werten und beschäftige, umso mehr lerne ich über mich selbst, umso mehr kann ich meinen Alltag und auch meine Gedanken achtsam gestalten und mich über Kleinigkeiten freuen.

Es wäre gelogen, wenn ich hier behaupten würde, dass eine achtsame Beschäftigung mit mir selbst immer nur Positives zum Vorschein bringt. Nicht alle Erkenntnisse sind einfach. Das Positive an der Sache ist jedoch, dass auch ein achtsamer Umgang mit Ängsten, Sorgen und Nöten einen dicken Knoten lösen kann. Es kann sehr befreiend sein, alte Ängste, die durch die Corona-Krise hochkommen noch einmal anzuschauen und dann liebevoll zu entlassen. Im „normalen“ Alltag hätte ich hierzu selten bis nie Zeit dafür gefunden.

Und so habe ich mir angewöhnt meine Gedanken- und Handlungsfelder genauer anzuschauen – achtsamer zu betrachten.
So kann ich entspannt und liebevoll entscheiden,
* welche neuen Gedanken- und Handlungssamen ich pflanzen möchte,
* welche der bereits wachsenden Pflanzen ich weiter gieße und dünge
* und welche Gedanken- und Handlungspflanzen ich noch einmal betrachte und dann liebevoll ziehen lasse.

Ein liebevoller Umgang mit sich selbst lohnt sich, denn wer hätte es gedacht, dass doch recht viele Pflanzen von anderen, wie z.B. den Medien, gepflanzt und dann aus einem „haben wir doch schon immer so gemacht“ einfach weiter gegossen und gedüngt werden.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und gute Erkenntnisse beim Pflegen Ihrer Gedanken- und Handlungsfelder.

Herzliche Grüße, passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!
Ihre Kerstin Müller