Inhouse-Fortbildungen unter Corona-Bedingungen

von kerstin.mueller
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Inhouse-Fortbildungen sind eine effektive Möglichkeit, sich als Team gemeinsam weiterzuentwickeln – auch in Zeiten von Corona.

 Gerne komme ich zu Ihnen in die Einrichtung für Inhouse-Fortbildungen. Hier ein paar grundlegende Gedanken, die im Vorfeld unter der geltenden AHA-L-Regel besprochen werden sollten:

Da jede Einrichtung ein eigenes Hygienekonzept haben muss, ist es in der Regel leichter, dass ich mich an Ihr Hygienekonzept anpasse.

Das bedeutet für Sie, die Abläufe und Regeln, die Sie im Alltag sonst auch mit den Eltern, anderen externen Personen, wie Handwerkern etc. und im Team leben, gelten weiter.

Um mich da einpassen zu können, ist es für mich wichtig zu wissen, wie verschiedene Dinge und Abläufe bei Ihnen in der Einrichtung geregelt sind. Spannenderweise gilt ja die AHA-Regel (Abstand halten, Hygiene, Alltagsmaske), erweitert um das „L“ „Lüften“, für uns alle. Die konkrete Umsetzung unterliegt jedoch feinen Unterschieden.

Ein Beispiel: Es gibt Einrichtungen, die zu jeder vollen Stunde eine Viertelstunde lüften. Andere Lüften regelmäßig und wieder andere haben das Fenster die gesamte Zeit offen (so lange keiner im Zug sitzt oder friert).

Unter Corona-Bedingungen gibt es einfach ein paar Punkte, die im Vorfeld dialogisch abgesprochen werden müssen.

Hier ein paar Leitfragen, an denen ich mich zur Vorbesprechung mit Ihnen orientiere:
* Wie laufen Teamsitzungen bei Ihnen ab? Wie ist die Sitzordnung?
* Welches ist der größte Raum in Ihrer Einrichtung?
* Gibt es Vorgaben, wie viele Personen sich in einem Raum aufhalten dürfen?
* Wie regeln Sie das Lüften in der Einrichtung?
* Ist es möglich einzelne Elemente des Tages im Freien (z.B. im Garten durchzuführen)?
* Gibt es genügend Räume, die groß genug sind, so dass Gruppenarbeiten (mit genügend Abstand) möglich sind?
* Zu welchen Gelegenheiten werden in Ihrer Einrichtung Alltagsmasken aufgesetzt?
* Ist es im Rahmen Ihres Hygienekonzeptes möglich, dass Übungen mit Alltagsmaske durchgeführt werden können, wenn es dazu kommen könnte, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten wird?

Bei Inhouse-Fortbildungen gilt das Hygienekonzept der Einrichtung. Mir ist es immer ganz wichtig, dass wir alle gemeinsam und verantwortungsbewusst mit dem Virus und dem Hygienekonzept umgehen. Das bedeutet auch, dass jeder Einzelne darauf achtet, das Hygienekonzept umzusetzen und falls es doch mal aus Versehen dazu kommt, dass z.B. der Mindestabstand unterschritten wird, andere daran erinnert werden.

Aus Erfahrung weiß ich, dass es leicht passieren kann, dass „dem oder der da vorne“ die Verantwortung übergeben wird. Das ist ein ganz natürlicher Prozess, der in der Regel in der Schule gelernt wird/wurde – insbesondere in Kontexten, in denen Eigenverantwortung wenig oder gar nicht möglich ist/war.

Im Umgang mit dem Virus und dem ausgearbeiteten Hygienekonzept ist das allerdings ein unguter Prozess – insbesondere für Inhouse-Fortbildungen. Hier gilt eher das Motto: „Gemeinsam getragene Verantwortung“.
* Sie kennen Ihr Hygienekonzept viel besser als ich.
  Also: Unterstützen Sie sich gegenseitig und auch mich, dass wir alle gesund bleiben.
* Und entlasten Sie auch Ihre Leitung: Die Leitung hat in der Regel das Hausrecht, aber auch die Verantwortung dafür, dass geltende Regeln, wie das Hygienekonzept umgesetzt werden.

Ich freue mich Sie auch in diesen spannenden Zeiten in Ihrer Einrichtung zu besuchen und Inhouse-Fortbildungen, Konzeptionsentwicklungen und Schutzkonzepterarbeitung mit Ihnen zu gestalten.

Gemeinsam schaffen wir das und können auch so eine gute und erlebnisreiche Zeit haben.

Herzliche Grüße, passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!
Ihre Kerstin Müller